Baden-Württemberg

Das Wissenschaftssystem in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg zählt mit über 200 Hochschulen, außeruniversitären und wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen zu den hochschulreichsten und forschungsintensivsten Regionen Europas mit einer entsprechend ausdifferenzierten Forschungsinfrastruktur. Mit neun Universitäten, sechs Pädagogischen Hochschulen, 23 staatlichen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sowie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit neun Standorten verfügt das Land über eine vielfältige Hochschullandschaft. Mit den Universitäten Heidelberg, Konstanz und Tübingen befinden sich drei der bundesweit insgesamt elf Exzellenzuniversitäten in Baden-Württemberg, ebenso neun Exzellenzcluster und zwölf Graduiertenschulen der Exzellenzinitiative.

Zudem haben nationale und internationale Großforschungszentren wie das European Molecular Biology Laboratory (EMBL) oder das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) sowie eine Vielzahl weiterer namhafter Forschungseinrichtungen hier ihr Zuhause. So liegen zwölf Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft, 13 Institute und vier weitere Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft sowie sieben Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft in Baden-Württemberg.

Die Palette wird ergänzt durch die Heidelberger Akademie der Wissenschaften, ein weiteres Helmholtz-Zentrum (neben dem DKFZ) und ein Helmholtz-Institut, zwei Standorte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie zwölf wirtschaftsnahe Institute der Innovationsallianz Baden-Württemberg und weitere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Abgerundet wird die hiesige Forschungslandschaft u. a. durch mehrere Forschungseinrichtungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften, zwei in Karlsruhe angesiedelte Ressortforschungseinrichtungen des Bundes, das Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, und die Bundesanstalt für Wasserbau, sowie das Institut für Transurane der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission.

Ein weiterer bedeutender Innovationsakteur im Land ist die Baden-Württemberg Stiftung gGmbH, die gemeinnützige und innovative Projekte fördert und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Landes leistet.

Kennzeichen der baden-württembergischen Forschungspolitik im Hochschulbereich sind eine gezielte Profilbildung, die Schaffung von Freiräumen für wissenschaftliche Kreativität, die Vernetzung der Hochschulen untereinander und mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie eine sorgfältige Berufungspolitik. Ferner ist die wissenschaftliche Qualität stets entscheidendes Förderkriterium.

Baden-Württemberg investiert rund 4,8 % des Bruttoinlandsprodukts (20,2 Mrd. Euro) in Forschung und Entwicklung. Damit verfügt das Land über die höchste FuE-Intensität aller Bundesländer. Etwa 80 % der FuE-Tätigkeit entfallen auf die Wirtschaft, rund 11 % auf die Hochschulen und 9 % auf außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Das Land unterstützt gezielt exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler – von der Promotion über die Postdoktorandenzeit bis zur Habilitation. Neben Graduiertenschulen und strukturierten Promotionskollegs an den Universitäten sowie der Gewährung von Promotionsstipendien und Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden aus den HAW leisten vielfältige Unterstützungsangebote u. a. zur Verbesserung der Ausstattung der Forschungseinrichtungen oder zur Verbesserung der spezifischen Bedingungen von Frauen in der Wissenschaft einen wichtigen Beitrag zur weiteren Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Zudem existieren mit verlässlichen Tenure-Track-Regelungen für Juniorprofessuren hochattraktive Karrierewege in der Wissenschaft.

Kartographische Darstellung der Hochschulen und Forschungseinrichtungen Baden-Württembergs

Datenbasis: Hochschulen – Hochschulrektorenkonferenz, Stand 01/2016 sowie Ergänzungen durch Länder; Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Bundes- und Landeseinrichtungen mit FuE-Aufgaben – Bundesbericht Forschung und Innovation 2016, EB II, Eigenangaben der Einrichtungen. © EuroGeographics bezüglich der Verwaltungsgrenzen. Standortkoordinaten: Geoinformationen © Vermessungsverwaltungen der Bundesländer und infas GEOdaten. © BMBF, Kartographische Darstellung: RISO, DLR Projektträger 2016.

Forschungs- und Technologieförderung

Die baden-württembergische Forschungsförderung zielt darauf ab, ein ausgewogenes Verhältnis von Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung sicherzustellen und gleichzeitig Spitzenforschung mit internationaler Ausstrahlungskraft gezielt zu fördern. Weitere Eckpfeiler sind die Förderung eines breiten Themenspektrums mit hoher Qualität, Wettbewerb und wissenschaftliche Exzellenz sowie Qualitäts- und Erfolgskontrolle durch unabhängige externe Begutachtung und Evaluation.

Ein wichtiges innovationspolitisches Ziel ist die Entwicklung von besonderen Zukunftsfeldern, die große Wachstumspotenziale im Land erwarten lassen. Hierbei handelt es sich insbesondere um folgende Themenfelder:

  • Nachhaltige Mobilität
  • Umwelttechnologien, erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz
  • Gesundheit und Pflege
  • Informations- und Kommunikationstechnologien, Green IT und intelligente Produkte
  • Digitalisierung

Die Landesregierung setzt u. a. mit themenspezifischen Programmen, der Förderung des Aufbaus und Betriebs von Forschungs- bzw. Kompetenzzentren und Landesagenturen und der Förderung einzelner Projekte gezielt Akzente in ausgewählten Technologiefeldern. Im Bereich der Energieforschung können beispielsweise das Energy Lab 2.0 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Industry-on-Campus-Vorhaben Rohstoff- und Energieeffizienz durch verfahrenstechnische Innovationen (Universität Stuttgart, KIT und Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik) genannt werden. Um z. B. die Chancen der Digitalisierung für Baden-Württemberg erfolgreich zu nutzen, fördert die Landesregierung das Digitale Innovationszentrum in Karlsruhe (DIZ), das Kompetenzzentrum für energetische und informationstechnische Mobilitätsschnittstellen (KEIM) des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO an der Hochschule Esslingen und das Ambient Mobility Lab am Fraunhofer IAO. Schwerpunkte u. a. durch Projektförderung liegen auch in den Bereichen Elektromobilität (z. B. Cluster Elektromobilität Süd-West), Leichtbau (z. B. Verbundforschungsprogramm Hybrider Leichtbau, Forschungscampus der Universität Stuttgart Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles – ARENA 2036), Gesundheitsforschung (z. B. Beteiligung des Landes an allen sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung) und „Industrie 4.0" (z. B. Robert-Bosch-Leistungszentrum der HAW Reutlingen und der Universität Stuttgart mit der Bosch-Gruppe: Studien- und Forschungszentrum für Leistungselektronik).

Die strukturellen Maßnahmen des Landes Baden-Württemberg zur Forschungs- und Technologieförderung konzentrieren sich auf die Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft sowie die Vernetzung von Wissenschaft und Unternehmen. Zur Unterstützung der Kooperation von Wissenschaft und Gesellschaft werden sogenannte Reallabore gefördert, bei denen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in reale Veränderungsprozesse begeben. So z. B. im Falle der Begleitung der Sanierung von Stadtteilen oder der Einführung neuer Mobilitäts- und Energiesysteme.

Die Maßnahmen zur Vernetzung von Wissenschaft und Unternehmen fokussieren insbesondere folgende Zielgruppen bzw. Förderangebote:

  • Forschungsverbünde aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen
  • Industry-on-Campus-Vorhaben: Forschungsverbund aus Hochschulen und Unternehmen (z. B. Projekthaus e-drive: KIT und Daimler AG, Katalyselabor CaRLa: Universität Heidelberg und BASF)
  • Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) (u. a. mit Hightech-Komponente für Produktentwicklung und Prototypenbau von jungen innovativen Unternehmen), Innovationscoachings
  • Technologietransfermanagerinnen und -manager bei Kammern und Wirtschaftsförderungseinrichtungen, Technologietransferstelle bei der Innovationsallianz Baden-Württemberg
  • Schwerpunkte der Förderung der HAW-Forschung: strukturbildende Maßnahmen und Stärkung von Kooperationen zwischen HAW und KMU

Zu den zentralen forschungs- und technologiepolitischen Instrumenten zur Förderung der Wissenschaft zählen zum einen der Struktur-und Innovationsfonds für die Forschung (SI-BW), mit dem die Hochschulen in die Lage versetzt werden sollen, Spitzenberufungen zu realisieren und Abwanderungen bei Schlüsselpositionen zu verhindern. Zum anderen umfasst dies das Geräteprogramm, das auf eine Verbesserung der Forschungsinfrastrukturen abzielt. Ergänzt werden diese beiden Instrumente um das Mittelbauprogramm an den HAW, welches die Finanzierung wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von besonders aktiven Forschungsgruppen über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren projektunabhängig unterstützt.

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Cluster- und Netzwerkförderung

Die Landesregierung unterstützt systematisch die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von regional, national sowie international sichtbaren Clustern, Clusterinitiativen und landesweiten Netzwerken. Zahlreiche Clusterinitiativen wurden bisher in bundesweiten und regionalen Wettbewerben ausgezeichnet. Folgende thematisch und technologisch ausgerichtete Landesagenturen bzw. Landesgesellschaften fungieren als zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für alle Belange rund um die betreffenden fachlichen Schwerpunkte:

  • BIOPRO Baden-Württemberg GmbH (Life Sciences)
  • MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH
  • e-mobil BW GmbH Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie
  • Technologie- und Innovationszentrum für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz Baden-Württemberg GmbH (Umwelttechnik BW)
  • Landesagentur Leichtbau BW GmbH

Eine wichtige Maßnahme zur Cluster- und Netzwerkförderung ist der Wettbewerb Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und nachhaltigkeit – RegioWIN, der Anfang 2013 aufgelegt wurde und in der ersten Wettbewerbsphase zunächst die Erarbeitung regionaler Strategiekonzepte förderte. Die aktuelle Wettbewerbsphase konkretisiert die Strategiekonzepte zu regionalen Entwicklungskonzepten mit umsetzungsreifen Projekten. Für den Wettbewerb RegioWIN stehen insgesamt ca. 85 Mio. Euro Fördermittel (EFRE- und Landesmittel) zur Verfügung.

In Baden-Württemberg bestehen zahlreiche Netzwerke und Cluster, die die wesentlichen Akteure des Landes vernetzen und die Fördermaßnahmen in den jeweiligen Bereichen bündeln. Hierzu zählen insbesondere die folgenden Netzwerke und Cluster:

  • Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg mit Koordinierungsstelle beim VDMA Baden-Württemberg und Transferstellen bei MicroTec Südwest e. V. und Baden-Württemberg Connected bwcon e. V.
  • Photonics BW e. V.
  • Technologiecluster MicroTEC Südwest
  • Forum Luft- und Raumfahrt Baden-Württemberg e. V.
  • Design Center Stuttgart und das Intralogistik-Netzwerk in Baden-Württemberg e. V.

Die Cluster- und Netzwerkförderung des Landes schafft gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Beteiligung baden-württembergischer Einrichtungen an entsprechenden Wettbewerben des Bundes. Im Spitzencluster-Wettbewerb waren vier dieser Verbünde erfolgreich. Der Biotechnologie-Cluster Zellbasierte und molekulare Medizin Rhein-Neckar – BioRN, der Cluster Forum Organic Electronics in der Metropolregion Rhein-Neckar, der Cluster MicroTEC Südwest – The Cluster of Innovations in Freiburg sowie der Cluster Elektromobilität Süd-West in Stuttgart werden vom BMBF mit erheblichen Mitteln gefördert. Darüber hinaus ist Baden-Württemberg mit dem CyberForum e. V. in Karlsruhe am länderübergreifenden Spitzencluster Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen – Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken, Walldorf beteiligt.

Mit dem Regionalen Clusteratlas Baden-Württemberg, der Clusterdatenbank und der ClusterAgentur BW bestehen bewährte Instrumente zur Unterstützung von Vernetzung, Kooperation und Innovation sowie zur weiteren Professionalisierung der Clustermanagements und Clusterinitiativen.

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Technologietransfer und Gründungsförderung

Um neue Impulse in der baden-württembergischen Technologie- und Innovationspolitik zu setzen, hat das Land im November 2015 mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft den Wirtschaftsdialog Technologietransfer gestartet. Zweck des Dialogs ist die gemeinsame Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen, um wissenschaftliche Erkenntnisse noch schneller in wirtschaftliche Wertschöpfung zu übertragen und bislang ungenutzte Innovationspotenziale im Mittelstand zu erschließen. Zu diesen Maßnahmen zählen u. a. die Etablierung von Technologietransfermanagerinnen und -managern bei Kammern und Wirtschaftsförderungseinrichtungen, die Schaffung einer Technologietransferstelle bei der Innovationsallianz Baden-Württemberg sowie die Umsetzung des Modellprojekts Innovation Angels zur Förderung von Forschungskooperationen zwischen KMU.

Mit rund 600 Steinbeis-Transferzentren gibt es flächendeckend im ganzen Bundesland ein einmaliges Angebot für den Technologietransfer, das vor allem auf KMU ausgerichtet ist. Die Technologielizenzbüro (TLB) GmbH der baden-württembergischen Hochschulen bietet als leistungsfähige Patent- und Verwertungsagentur maßgeschneiderte Services und intelligente Lösungen im Erfindungs- und Patentmanagement.

Das bereits 1995 aufgelegte Förderprogramm Junge Innovatoren unterstützt innovative Ausgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Je Ausschreibungsrunde werden hierfür rund 1,3 Mio. Euro bereitgestellt. Das Land Baden-Württemberg und seine Förderbanken (L-Bank, Bürgschaftsbank Baden-Württemberg sowie Mittelständische Beteiligungsgesellschaft) bieten Gründerinnen und Gründern sowie mittelständischen Unternehmen ein breites Spektrum an öffentlichen Förderprogrammen. Die bundesweit geförderten Programme komplettieren dabei das Förderangebot. Diese reichen von Mikrofinanzierungsangeboten und Darlehensprogrammen über Bürgschaften und Beteiligungen bis hin zur Bereitstellung von Wagniskapital und Innovationsförderprogrammen.

Zentrale Koordinierungs- und Fördereinrichtung im Bereich der Gründungsförderung ist die Landesinitiative Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex). Die Maßnahmen der Initiative adressieren im Wesentlichen die Förderung von Hightech-Start-up-Beratungen, die Entwicklung innovativer Produkte und Prozesse sowie die Förderung von sogenannten Acceleratoren und pilotären Maßnahmen zur Gründungsqualifizierung und Geschäftsmodellentwicklung. Landesweite Unternehmensplanspiele und Wettbewerbe runden das Portfolio an Unterstützungsangeboten ab.

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Internationale Zusammenarbeit (einschließlich EU)

Internationale Kooperationen der baden-württembergischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen bestehen mit zahlreichen Partnern insbesondere aus Europa, den Vereinigten Staaten, Asien (China, Israel, Japan, Malaysia), Lateinamerika (Mexiko, Chile, Brasilien) und Australien. An den Hochschulen des Landes beträgt der Anteil der ausländischen Studierenden 12,7 % (Wintersemester 2014/2015).

Baden-Württemberg war in der Vergangenheit bundesweit führend bei der Einwerbung von Forschungsmitteln aus dem Europäischen Forschungsrahmenprogramm. In den Jahren 2007 bis 2013 flossen gut 1,557 Mrd. Euro aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Baden-Württemberg. Damit sich die baden-württembergischen Wissenschaftsakteure auch in Zukunft erfolgreich an europäischen Projekten beteiligen können, unterstützt das Land die Teilnahme am aktuellen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020, dessen Fördervolumen für die Jahre 2014 bis 2020 fast 80 Mrd. Euro umfasst. Darüber hinaus stehen den Akteuren im Land EU-Strukturfondsmittel für Forschungsvorhaben und seit 2014 für den Ausbau von Forschungsinfrastrukturen an staatlichen Hochschulen zur Verfügung.

Ein Schwerpunkt der internationalen Kooperationen liegt auf der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen in Frankreich und der Schweiz. Sie findet beispielsweise Ausdruck in der Internationalen Bodenseehochschule (IBH), den gemeinsamen Aktivitäten in der trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) und dem „European Campus/EUCOR", einem Verbund von fünf Hochschulen in der Region am Oberrhein.

Internationale Zusammenarbeit in Wissenschaft, Forschung und Technologie findet zudem im Rahmen des multilateralen Netzwerks „Vier Motoren für Europa" statt, in welchem sich das Land Baden-Württemberg bereits 1988 mit den Partnerregionen Katalonien, Rhône-Alpes und Lombardei zusammengeschlossen hat, wie auch seit 2011 im Rahmen der EU-Strategie für den Donauraum.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum ist Teil des Steinbeis-Verbundes und bildet für Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und regionale Wirtschaftsförderer eine wichtige Anlaufstelle für Kooperationen in Europa, indem es insbesondere Informationen und Hilfestellung beim Zugang zur EU-Forschungsförderung für HAW sowie für KMU bereithält.

Baden-Württemberg beteiligt sich an der Vanguard-Initiative für Neues Wachstum durch Smart Specialisation. Ziel der Initiative ist die Unterstützung der Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf wichtigen Themengebieten in mittlerweile 25 Regionen Europas.

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