Kurzdarstellungen und Adressen der FuE-Einrichungen

Von der Akademie der Wissenschaften in Hamburg bis zum Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen – in Deutschland wird an über 600 Einrichtungen außerhalb der Wirtschaft geforscht. Hier geht’s zum Überblick über die Einrichtungen samt Kurzprofil, Nebenstandorten und Adressen.

Die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wird von ihrem Forschungs- und Innovationssystem entscheidend mitbestimmt. Auch im Hinblick auf neue gesellschaftliche und globale Herausforderungen bedarf es einer vielseitigen Wissenschafts- und Forschungslandschaft. Als eine wichtige Stärke des deutschen Forschungs- und Innovationssystems gilt daher die thematische, institutionelle und geografische Vielfalt seiner FuE-Organisationen und -Einrichtungen, die von zahlreichen Institutionen und Akteuren getragen werden.

Im vorliegenden Ergänzungsband II Organisationen und Einrichtungen in Forschung und Wissenschaft werden vor diesem Hintergrund 636 Einrichtungen, die in Deutschland außerhalb der Wirtschaft Forschung und Entwicklung betreiben, dargestellt.

Die Beschreibung der fachlichen Profile der Institute, das heißt eine Kurzbeschreibung ihrer Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte, steht dabei im Mittelpunkt. Daneben werden der Sitz der jeweiligen Einrichtung sowie die Anzahl der Beschäftigten (zumeist Stand Ende 2014) dargestellt. Ergänzt wird diese Darstellung um Organisationen und Einrichtungen, die inhaltlich und finanziell – sowohl national als auch international – koordinierend und unterstützend tätig sind. Analog zu den früheren Bundesberichten Forschung und Innovation werden weitere Akteursgruppen aufgelistet.

Entwicklungen im Berichtszeitraum

Neben der Weiterentwicklung und dem Ausbau der bestehenden Organisationen und Einrichtungen zeigte sich im Berichtszeitraum auch der Zutritt neuer Akteure. Die Landschaft der FuE-durchführenden und FuE-unterstützenden Organisationen und Einrichtungen zeichnet sich durch eine hohe Kontinuität und Stabilität aus. Dies ist unter anderem in der langfristig orientierten institutionellen Förderung des Bundes begründet. Die Weiterentwicklung des deutschen Forschungs- und Innovationssystems zeigte sich in den vergangenen zwei Jahren auch in der Gründung neuer FuE-durchführender und -unterstützender Organisationen und Einrichtungen. Hierzu zählen:

- Neugründung Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte im Jahr 2014 (siehe Kapitel 1.1)

- Ausgliederung des Institutsteils Halle (Saale) aus dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM zum 1. Januar 2016 als eigenständiges Fraunhofer-Institut (Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS) sowie Neugründung Fraunhofer Project Center for Electroactive Polymers at AIST Kansai 2014 (siehe Kapitel 1.2)

- Neugründung Bundesamt für kerntechnische Entsorgung (BfE) 2014 (siehe Kapitel 2.1)

- Neugründung Zuse-Gemeinschaft 2015 (siehe Kapitel 3.3)

Inhaltliche und organisatorische Anpassungen schlugen sich darüber hinaus in einer Vielzahl von Änderungen der Titel einzelner FuE-Einrichtungen nieder. Diese Änderungen haben wir in der jeweiligen Darstellung berücksichtigt.