Niedersachsen

Das Wissenschaftssystem in Niedersachsen

Niedersachsen verfügt über eine vielgestaltige, regional differenzierte Forschungslandschaft, die durch fachliche Breite und forschungspolitische Schwerpunktsetzungen geprägt ist. Diese orientieren sich thematisch an großen gesellschaftlichen Herausforderungen, zu deren Bewältigung die Wissenschaft gewichtige Beiträge liefert.

Lebenswissenschaften

Die Lebenswissenschaften werden auch in Zukunft ein Schwerpunkt der niedersächsischen Forschungsförderung sein. Neue Forschungsgebiete werden aufgegriffen, um Prävention und Diagnostik zu verbessern und möglichst individuelle Lösungen anzubieten.

Die niedersächsische Forschungspolitik hat die Themen frühzeitig durch eigene Förderungen aufgegriffen, sodass Einrichtungen des Landes wichtige Partner der nationalen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung geworden sind. Ein bedeutender Schwerpunkt an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist die Infektionsforschung. Gemeinsam mit anderen universitären und außeruniversitären Partnern hat sich die MHH zur Translationsallianz in Niedersachsen (TRAIN) zusammengeschlossen, um das biomedizinische Know-how in der Region Hannover-Braunschweig optimal zu nutzen, neue Wirk- und Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten zu entwickeln und diese schneller aus der Forschung zur Patientin/zum Patienten zu bringen.

Ein in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern erfolgreicher und über die Grenzen Niedersachsens ausgewiesener Bereich ist die Hörforschung. An den Wissenschaftsstandorten Oldenburg und Hannover wird an der Wiederherstellung und individuellen Unterstützung des Hörens geforscht.

Die Neurowissenschaften in Göttingen konzentrieren sich in enger Zusammenarbeit von Universität und Max-Planck-Instituten auf die molekularen Grundlagen von Hirnfunktionen und ihrer Störungen bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen. Das Ziel ist eine enge Verknüpfung von neurowissenschaftlicher Grundlagenforschung mit der Entwicklung von klinischen Therapien gegen neurologische und psychiatrische Krankheiten.

Die Erforschung von Herzerkrankungen ist ein weiterer Schwerpunkt in Göttingen. Dabei werden die Mechanismen untersucht, die Herzkrankheiten auslösen oder zur Verschlechterung bereits bestehender Herzerkrankungen führen.

Energieforschung

Niedersachsen hat sich das Ziel einer 100-prozentigen Versorgung mit regenerativen Energien bis zum Jahr 2050 gesetzt. Um die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern, gehört die Energieforschung an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes zu den wichtigsten strategischen Schwerpunkten der niedersächsischen Forschungspolitik. Im Zentrum stehen erneuerbare Energien und deren Akzeptanz, die Entwicklung neuer Speichertechnologien sowie Fragen der Netzintegration und der zukünftigen Netzstruktur.

Insbesondere in der Windenergieforschung ist Niedersachsen führend. Die Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen haben ihre Forschungskompetenzen im gemeinsamen Zentrum für Windenergieforschung „ForWind" gebündelt. Dieses Zentrum gewährleistet die beständige wissenschaftliche Arbeit zu Fragestellungen der Windenergiegewinnung und -nutzung und ermöglicht, das erworbene Know-how effizient in der Energiewirtschaft umzusetzen. Darüber hinaus haben „ForWind", das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (Fraunhofer IWES) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein einmaliges Bündnis geschlossen und die einschlägigen Forschungsstrukturen in Nordwestdeutschland zum „Forschungsverbund Windenergie" zusammengeführt.

Im Projekt NEDS – Nachhaltige Energieversorgung Niedersachsen, das an der Universität Hannover koordiniert wird, forschen insgesamt vier Universitäten und eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung an Möglichkeiten einer zukunftsfähigen Stromversorgung Niedersachsens.

Mobilität

Niedersachsen liefert als Mobilitätsland durch Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten seiner wissenschaftlichen Einrichtungen und großen Unternehmen der Fahrzeug- und Luftfahrttechnik sowie zahlreicher hochinnovativer Zulieferfirmen kleiner und mittlerer Größe wichtige Beiträge für die mobile Zukunft.

In der Fahrzeugtechnik hat Niedersachsen mit dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) der Technischen Universität Braunschweig die Weichen für einen neuen Zugang zum Thema Mobilität gestellt. Die Forschung des NFF basiert auf der Vision des „Metropolitan Car", dem Auto für die Großstädte der Zukunft.

Unter der Führung des NFF hat sich ein Konsortium aus Wissenschaft und Wirtschaft mit dem Antrag für die Forschungsfabrik Open Hybrid LabFactory erfolgreich beim Wettbewerb ForschungsCampus des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgesetzt.

Um die Batterie als Energiespeicher für mobile Anwendungen weiterzuentwickeln, werden an der „Battery LabFactory Braunschweig" des NFF Produktionseinflüsse, neue Materialien sowie alternative Fertigungsverfahren analysiert und deren Wirkung auf die Leistungsfähigkeit der Batteriezellen bestimmt.

In der Luft- und Raumfahrt haben die Technische Universität Braunschweig, das DLR und die Leibniz Universität Hannover ihre breit gefächerten Kompetenzen im Niedersächsischen Forschungszentrum für Luftfahrt (NFL) gebündelt. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung effizienter, lärmarmer, sicherer und umweltfreundlicher Verkehrsflugzeuge mit besonderen Kurzstart- und Kurzlandefähigkeiten.

Meeres- und Klimaforschung

Zentrale Akteure in der Meeres- und Klimaforschung in Niedersachsen sind das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, das Forschungsinstitut Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover. Zunehmend vernetzen sich bremische und niedersächsische Forschungseinrichtungen im Rahmen des Nordwest-Verbunds Meeresforschung mit dem Ziel, die Meeres-, Klima- und Polarforschung im Nordwesten Deutschlands noch stärker zu verbinden und das Potenzial der Region zu stärken. Ein bedeutender Schwerpunkt der Meeresforschung in Niedersachsen ist die marine Biodiversitätsforschung.

Um den Meereswissenschaften die notwendige moderne Forschungsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen, hat sich das Land Niedersachsen an dem Neubau des Tiefseeforschungsschiffes „Sonne" beteiligt, das im Auftrag des Bundes und der norddeutschen Bundesländer gebaut und im Herbst 2014 der Wissenschaft übergeben wurde. Mit dem Heimathafen Wilhelmshaven und dem Heimatinstitut ICBM in Oldenburg hat die neue „Sonne" als erstes Forschungsschiff eine niedersächsische Heimat.

Produktionstechnik

Die Leibniz Universität Hannover verfügt mit dem Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) über eines der bedeutendsten Forschungszentren für Produktionstechnik in Deutschland. Hier ist die Produktion der Zukunft bereits lange vor Erfindung des Begriffs Industrie 4.0 vorgedacht worden. Bei der Ausschreibung von Demonstrations- und Informationszentren für die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft konnte das PZH mit seinem Konzept zur digitalisierten Produktion und deren Transfer in die breite Anwendung überzeugen.

Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften

Das Land fördert mit dem Programm Pro*Niedersachsen gezielt Forschungsarbeiten aus den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, die sich insbesondere mit niedersächsischen Themen befassen, aber zugleich von überregionaler wissenschaftlicher Bedeutung sind.

Neben dieser breit angelegten Förderung setzt das Land förderpolitische Akzente, um die Erforschung neuer gesellschaftlich relevanter Entwicklungen der Gegenwart besonders voranzutreiben. Beispiele sind die Etablierung einer wissenschaftlichen islamischen Theologie an der Universität Osnabrück und der Aufbau digitaler Forschungsinfrastrukturen für die Geisteswissenschaften an der Universität Göttingen.

Agrarwissenschaften

Niedersachsen trägt der hohen Bedeutung der Agrarwissenschaften Rechnung und unterstützt die Forschung durch gezielte Förderinitiativen. In Niedersachsen ist eine Vielzahl forschungsstarker Einrichtungen der Agrarwissenschaften vorhanden. Die Universitäten in Göttingen und Hannover sind wichtige Standorte im Bereich der Agrar- und Pflanzenwissenschaften sowie des Gartenbaus, die Universitäten Hannover und Braunschweig in den Ernährungswissenschaften (Lebensmittelchemie). Fragen der Tierzucht werden u. a. an der Universität Göttingen und der Tierärztlichen Hochschule Hannover untersucht. Der Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft wird wesentlich durch das in Quakenbrück beheimatete Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik e. V. unterstützt.

Nachwuchsförderung

Die Forschungspolitik muss im Blick haben, dass neue Themen auch durch junge und wissbegierige Forscherinnen und Forscher geprägt werden. Durch die Förderung strukturierter Promotionsprogramme haben sich die Promotionsbedingungen an den Universitäten bereits deutlich verbessert. Niedersachsen fördert mit einem eigenen Programm Promotionsstudiengänge an den Hochschulen des Landes. Damit sollen hochqualifizierte und ausgewählte Nachwuchsforscherinnen und -forscher erreicht werden.

Um neue Potenziale zu erschließen und die Vernetzung der Hochschulen zu fördern, sollen mit dem Niedersächsischen Promotionsprogramm darüber hinaus auch kooperative Programme unterstützt werden, insbesondere mit Fachhochschulen. Für die Zukunft gilt es, zusammen mit den Universitäten auf diesem Weg weiter voranzugehen und vor allem die Betreuung von Promovierenden sowie ihre Karriereperspektiven ins Zentrum des Handelns zu rücken.

Kartographische Darstellung der Hochschulen und Forschungseinrichtungen Niedersachsens

Datenbasis: Hochschulen – Hochschulrektorenkonferenz, Stand 01/2016; Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Bundes- und Landeseinrichtungen mit FuE-Aufgaben – Bundesbericht Forschung und Innovation 2016, EB II, Eigenangaben der Einrichtungen. © EuroGeographics bezüglich der Verwaltungsgrenzen. Standortkoordinaten: Geoinformationen © Vermessungsverwaltungen der Bundesländer und infas GEOdaten. © BMBF, Kartographische Darstellung: RISO, DLR Projektträger 2016.

Forschungs- und Technologieförderung

Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind die zentralen Akteure im regionalen Innovationssystem. Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bilden eine entscheidende Grundlage für Innovation, Wachstum und Beschäftigung. Technologieförderung und Technologietransfer sind daher ein wichtiges Anliegen der Forschungs-, Struktur- und Wirtschaftspolitik des Landes Niedersachsen. Wesentliches Ziel ist die Stärkung des Innovations- und Wettbewerbspotenzials vor allem von kleineren und mittleren Unternehmen. Als erfolgreiche Instrumente haben sich Netzwerke und Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Unternehmen erwiesen. Zwischen dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (MW) und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) besteht in den Arbeitsfeldern Forschung, Technologie und Innovation eine enge Zusammenarbeit. Im Innovationsnetzwerk Niedersachsen arbeiten inzwischen rund 275 Beratungs- und Vermittlungseinrichtungen aus Forschung, Verbänden und Gebietskörperschaften zusammen. Sie stehen den regionalen Unternehmen als kompetente Partner zur Verfügung.

Im Bereich der Innovationsförderung hat die Landesregierung im November 2014 die Niedersächsische regionale Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung (RIS3) als Grundlage für die Gestaltung der Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für den neuen Förderzeitraum 2014 bis 2020 vorgelegt. Spezialisierungsfelder sind Mobilitätswirtschaft, Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Energiewirtschaft, Land- und Ernährungswirtschaft, Digital- und Kreativwirtschaft, Neue Materialen/Produktionswirtschaft sowie Maritime Wirtschaft.

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Cluster- und Netzwerkförderung

In der Forschung und Entwicklung erfolgt die Förderung der Vernetzung überwiegend durch Instrumente wie Forschungs- und Innovationsverbünde. Bei größerer Marktreife einer Technologie und bei zunehmender Fokussierung auf eine Technologieübergabe in die Wirtschaft greifen landesweite und regionale Netzwerkstrukturen und Initiativen. Sie werden entsprechend der thematischen Ausrichtung von verschiedenen Fachministerien, jedoch größtenteils vom Wirtschaftsministerium finanziert. Ein wichtiges Instrument sind hier die Landesinitiativen, deren Hauptaufgabe der Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft, vor allem in KMU, ist. Landesinitiativen werden in Zukunftsfeldern eingerichtet, in denen für Niedersachsen große Potenziale gesehen werden. Aktuell werden mit den Landesinitiativen und -netzwerken in den Bereichen Industrie 4.0, Life Science, eHealth sowie „Generationengerechter Alltag" neue Schwerpunkte gesetzt.

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Technologietransfer und Gründungsförderung

Wissens- und Technologietransferberatung

Die Wissens- und Technologietransferstellen an den niedersächsischen Hochschulen bilden eine Schnittstelle zur Wirtschaft. Sie ermöglichen besonders den mittelständischen Unternehmen den Zugang zu Wissen und Forschungskapazitäten. Zur Unterstützung des Wissens- und Technologietransfers in den Kommunen stehen Förderungen für Beratungen, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen zur Verfügung. Diese sollen vor allem KMU zugutekommen. Austausch und Abstimmung zwischen Technologietransferstellen, kommunalen Innovationsberatern, Kammern und Verbänden finden im Innovationsnetzwerk Niedersachsen statt.

Förderung der Forschung an Fachhochschulen

Das Wissenschaftsministerium hat gemeinsam mit den Hochschulen ein Fachhochschulentwicklungsprogramm konzipiert und gestartet, das deren Rolle als praxisnahe Ausbildungsstätten für hochqualifizierte Fachkräfte und als Innovationstreiber der regionalen Wirtschaft stärkt. In diesem Rahmen wird die angewandte Forschung an Fachhochschulen ausgebaut. Insbesondere mit den Programmausschreibungen Fachhochschulforschung als Motor regionaler Entwicklung und Forschungsschwerpunkte an Fachhochschulen werden Schwerpunkte gesetzt. Zusätzlich besteht im Rahmen der Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung die Möglichkeit, Forschungsinfrastrukturkapazitäten an Fachhochschulen auszubauen.

Innovative Forschungsprojekte an Universitäten, Fachhochschulen und in Unternehmen

Die Steigerung der Innovationskraft der regionalen Wirtschaft durch Kooperation mit Hochschulen ist auch Schwerpunkt der neu gestarteten EFRE-Strukturfondsperiode 2014 bis 2020 in Niedersachsen. Das Wirtschaftsministerium unterstützt vorrangig KMU bei ihrem Innovationsprozess, die Förderung des Wissenschaftsministeriums kommt Hochschulen und Forschungseinrichtungen zugute, die vorwiegend mit mittelständischen Unternehmen kooperieren.

Gründerförderung

In Abgrenzung zu den Fördermaßnahmen des Bundes im EXIST-Programm setzt das MWK in seiner EFRE-Förderung für 2014 bis 2020 auf Unterstützungsstrukturen in den Hochschulen. Hier können neue Modelle für den Wissens- und Technologietransfer entwickelt werden. Künftig sollen Gründungsscouts frühzeitig Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen auf Unterstützungsmöglichkeiten zur Unternehmensgründung aufmerksam machen sowie weitere Gründungspotenziale ermitteln.

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Internationale Zusammenarbeit (einschließlich EU)

Im Wintersemester 2014/2015 waren 17.920 internationale Studierende an niedersächsischen Hochschulen immatrikuliert, im Wintersemester 2013/2014 lag die Zahl noch bei 16.364. Das bedeutet ein Plus von über 1.500 Studierenden innerhalb eines Jahres. Zwischen niedersächsischen Hochschulen und internationalen Partnern bestehen weit über 2.300 institutionalisierte Kooperationsbeziehungen, die in der Regel die gegenseitige Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen, den Austausch von Studierenden, Lehr- und Forschungspersonal sowie die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre umfassen. Die Internationalität Niedersachsens im Wissenschaftsbereich lässt sich auch anhand der Anzahl der Alexander von Humboldt-Stipendiaten ablesen. Im Jahr 2014 haben insgesamt 115 Stipendiatinnen und Stipendiaten an niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen gearbeitet und einen wichtigen Beitrag zum internationalen wissenschaftlichen Personenaustausch geleistet. Ein weiterer Indikator der Internationalisierung sind die zugewendeten Mittel des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in der Individual-, Projekt- und EU-Förderung. Im Jahr 2013 hat Niedersachsen insgesamt 8,1 % der DAAD-Mittel erhalten und lag damit bundesweit auf dem fünften Platz.

Die niedersächsischen Hochschulen bieten außerdem auf vielfältige Weise aktive Unterstützung bei der Integration von Flüchtlingen an. Lehramtsstudierende wirken in der Sprachförderung mit. Durch Angebote wie Gasthörer-, Paten- und Mentoring-Programme, Schnupperstudien, spezielle Studienangebote und Lehrveranstaltungen, Schreibwerkstätten, Konferenzen, Aktions- und Blockwochen sowie Campus- und Sommerfeste ebnen die Hochschulen den studieninteressierten Flüchtlingen den Weg auf den Campus. Das Land unterstützt die Planungen und Aktivitäten der Hochschulen, von der Sprachförderung bis hin zur Aufnahme eines Studiums.

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